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Das Gottes-Gen Walter Kiefl, Werner Betz, Gudrun Strüber, Charlotte Halink Escritor Verlag Klarenthalerstr.15 65197 Wiesbaden. |
Schon das Cover, dieses in der Reihe " Autoreniniative" erschienenen Buches des Escritor Verlages, scheint trotz der auf den ersten Blick verheißenden Friedfertigkeit, kein ganz alltägliches Werk zu offerieren. Auf den ersten Blick erscheint die im Vordergrund sichtbare Madonna auch kaum etwas Besonderes zu sein. Es ist dies, wie im Vorwort näher erläutert, ein Ausschnitt des Gemäldes "Nativita Dipinto Su Tavola" aus dem sechzehnten Jahrhundert, gemalt von Maestro Del Tondo Miller.
Doch schon der Hinweis, das Orginal könne man heutzutage im berühmten Palazzo Veccio in der oberitalienischen Stadt Florenz besichtigen, lässt schon einen Hauch des Geheimnisvollen verspüren. In der Stadt, in der auch so geheimnisvolle und geniale Künstler wie Leonardo da Vinci oder Michelangelo lebten und wirkten. Doch dies war nicht der Grund für die Wahl fürs Buchcover, wie im Vorwort dieses Buches näher erläutert wird.
"Uns ist es wegen des merkwürdigen Flugobjektes rechts im Hintergrund aufgefallen, das wir unter Umständen noch als eine Beschädigung des Bildes interpretieren wollten, wäre da nicht die Figur neben dem Turm, welche eindeutig zu dem Objekt aufschaut. Ebenso seltsam erscheinen auf der linken Seite die winzigen Menschen, welche aus dem "Stern" herrausfallen." ( aus Vorwort verkürzt zitiert)
Doch trotz und gerade darum sollte man dieses Buch nicht mit einem der mittlerweile in Überfülle vorhandenen ufologischen Werke- hier ne Sichtung und dort noch eine- verwechseln. Was hier vier Autorinnen/ Autoren zu Papier gebracht haben, ist statt dessen wohlbegründet und vor allem frei von haltlosen Spekulationen.
Mag den beiden Damen und den Herren bei der Wahl des Titels, "Das Gottesgen", noch ein wenig flau in der Magengegend gewesen sein, so holt diese Autoreninitiative mittlerweile die Aktualität förmlich ein.
Charlotte Harlink präsentiert gleich im ersten Beitrag dieses Buches, eine sehr interessante Neuinterpretation des Alten Testamentes in Richtung der Entstehung des Menschen. Gleich im ersten Satz schreibt sie, das der Fall klar sei, denn nicht nur die Bibel spreche von der Erschaffung der Menschen durch die "Götter", auch die Mythen und Sagen anderer Völker rund um den Globus täten desgleichen. "Ob Popol Vuh, ob Gilgamesch-Epos, ob Ramajana oder andere." - überall das gleiche Thema. Natürlich sind diese Schriften und die darin enthaltenen Berichte über die Erschaffung des Menschen nicht vollkommen neu, sondern diese waren vor den sogenannten Theorien der Aufklärung, für die vor allem die Theorie des Charles Darwin über die Entstehung der Arten stehen, das Maß aller Dinge.
Bis zu diesem Postulat der allgemein als "aktualistisch" bezeichneten Theorien, war es ausgemacht, die Entstehung des vielfältigen Lebens auf der Erde einer göttlichen Schöpfung zuzuschreiben. Wie es ja auch "geschrieben steht": Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde...!
Im Zuge dessen, was man als wissenschaftliche Erkenntnis postuliert, "weiß" man ja mittlerweile, daß diese- eben nicht nur biblischen- Schöpfungsberichte nicht viel mehr sind als allegorische und mythische Berichte über eigentlich "natürliche" Vorgänge! Was gleich zu Anfang der heiligen Schrift als Ereignisse in wenigen Tagen nur geschildert werden, hätte sich in Wirklichkeit in unendlich langen Zeiten vollzogen. Aus Erde, dem Stoff der Erdmutter, hätten die Götter den Menschen gemacht und geformt, was nichts anderes wäre, als die allegorische Schilderung eines natürlich- langsam ablaufenden aktualistischen Prozesses. Vorbei die Zeiten eines irischen Geistlichen, welcher im 17. Jahrhundert den Zeitpunkt der Menscherschaffung auf "genau" 15Uhr festlegte.
In diesem, nun sich dem Ende neigenden Jahrhundert, kam man ja offensichtlich den Geheimnissen irdischen Lebens auf die wissenschaffentliche Spur. In einem, auch in den Kreisen des Wissens mittlerweile nicht unkritisch beäugten Versuchsretorte, soll es ja gelungen sein, "Mutter" Natur auf ihre schöpferischen Schliche gekommen zu sein. In einem aus "moderner" Sicht unglaublich erscheinenden Monstrum von künstlicher "Urerde", soll es gelungen sein, in einem Inferno aus Hochelektrik das "zufällige" Zusammenschmelzen von zwei Aminosäuren darzustellen. Dieses Experiment ging ja als Bestätigung für die von Darwin abgeleitenen "Ursuppentheorie" in die kaum zu übersehenden "dicken" Wälzern aufgeklärten und biophilen Wissens ein.
Obwohl nur ganze zwei der für aus heutiger Sicht für die Entstehung biologischen Lebens erforderlichen Aminosäuren "zusammenfanden", machte man aus der physikalischen Not eine Tugend. Mit Hilfe der vielgerühmten Statistik kam man letztendlich den Geheimnissen des Lebens auf die Spur! Wenn eins und eins gleich zwei ergibt, müssten rein mathematisch auch die restlichen Aminosäurenbauteile noch zusammenkommen, ein Hurra der Wissenschaft!
Wobei man beim bloßen Gedanken, das ein kleines, mit bloßem Auge nicht sichtbares Bakterium, schon aus rund 100 miteinander verketteten Aminosäuren besteht, schon wieder auf den Lehm als Schöpfungsmedium zurückkommen könnte. Das "Wunder" Mensch besteht ja immerhin aus 200 dieser, alle zufällig zusammengekommenen Aminosäuren. Man muß sich diese tatsächlich unglaublichen "Zufälle" aus der Sicht eines Schachspielers bildhaft vorstellen. Nur wenn tatsächlich alles, ohne "Irrtum" zusammenpasst, geht die Theorie a-la-Darwin und Ursuppe mathematisch auf. Ein einziger Fehlzug, in welchem Gambit- Spiel auch immer, vorbei wäre es mit der herrlichen Schöpfung. Mutter Natur hätte sich per "Zufall" quasi selbst mattgesetzt. Wie höhnte schon Anfang der siebziger Jahre der Schweizer "Götterforscher" Erich von Däniken in Richtung seiner Kritiker: "Für eure tollen Thesen bedurfte es mindestens sechs Hilfshypothesen, wozu jeder wissenschaftliche Beweis fehlt."
"Aus Lehm schuf nicht nur der jüdische Gott den Menschen, sondern auch die Götter der Maya gebrauchten Lehm zur Schöpfung des ersten Menschen." (Zitat aus Ch. Halink)
Nun ist ja selbst aus wissenschaftlichen Kreisen bestätigt, das der Stoff Lehm, ein Medium, welches im Gegensatz zur Ursuppentheorie steht, das Zusammenfinden von Aminosäuren recht gut erklären kann.
Was man im Beitrag von Charlotte Halink schon erahnt, bringt Werner Betz in seinem nun gar nicht mehr als so phantastischem Beitrag auf den berühmten Punkt. Dieser untersucht in seinem Anteil dieses Buches unter der Überschrift "Göttliche Experimente", solche als bislang als unmöglich eingestufte Bestandteile von genetisch erzeugten Mischwesen. Als den gar schrecklichen Minotaurus, welcher im sagenhaften Labyrinth von Knossos zur Besänftigung seines animalischen Zornes, eine genau bemessende Zahl von Jungfrauen und Jungmannen zum Fressen brauchte, bis hin zu dargestellten "Mischwesen" an den Wänden babylonischer Tempelwände, nichts aber auch gar nichts lässt der Autor aus.
Was ja bisher nur als auflagenfüllenden Ideen für die mittlerweile im Übermaße vorhandene UFO- Literatur galt, das genetische Eingreifen von "anderen", hat sich mittlerweile längst als Alltag auf diesem Globus etabliert. Vorbei die Zeiten, wo man sich gar köstlich über den Griechen Herodot amüsierte, wenn dieser offenbar von lebenden Sphingen berichtete, welche man nicht essen dürfe, da diese den Göttern heilig seien.
Heuzutage schon auf den hinteren Seiten einer Zeitung verbannt, erfährt man über die gelungene Züchtung einer Schiege oder eines Löwoparden. Wobei diese dann das Licht der Welt erblickenden Kreaturen nur noch Onkel oder Tante werden können, sie sind einfach nicht mehr vermehrungsfähig.
Fasst man den Beitrag von Werner Betz zusammen, liest sich alles so wie der kaum abweisbare Verdacht einer künstlichen Gentechnik von wem auch immer vorgenommen.
Exakt dieser Verdacht drängt sich beim dritten Beitrag dieses wirklich lesenswerten Buches, von Frau Gudrun Strüber auf. Sie stellt die Frage nach dem eigentlichen Sinn des Hymens oder des Jungfrauenhäutchens. Doch nicht nur beim Menschen ist eine derartige "Einrichtung" vorhanden, sondern auch alle Säugetiere besitzen einen Hymonalring im Geburtskanal an der Stelle, wo bei Menschen und den Menschenaffen eben das Hymen zu finden ist, was auch Frau Strüber als "eigenartig" bezeichnet.
Der eigentliche Sinn dieses Hymen könnte also aus der Notwendigkeit einer gezielten Zucht für die Götter, so die Autorin weiter, eine mehr als einleuchtende Erklärung finden. Die bis in die heutige Zeit hinein besonders hoch im Kurs stehende Jungfernschaft, wäre möglicherweise einst auch notwendig gewesen. Besonders für die Götter käme es auf Reinheit des Zuchtmaterials Mensch besonders an.
Von diesen einst den Sterblichen eingeschärften Maxime, könnte sich die auch heute noch, zwar verbotene aber dennoch praktizierte Beschneidung junger Mädchen in Afrika herleiten. Kann man schon kaum solche Bilder aus dem Sinn bekommen, wenn über diverse Fernsehberichte die verzweifelt und schmerzgeweiteten Augen der armen Kinder beinahe anklagend in die gute Stube schauen, muß auch die grausame Tortur des Zusammennähens der Schamlippen bis auf eine winzige Stelle, einen mehr als triftigen Grund haben. Denn ebenso wenig wie zum Beispiel die in einigen Teilen der Welt immer noch üblichen Schädeldeformationen im Kleinkindalter, mutet wohl kaum eine Mutter oder ein Vater seinem Kind eine derartige Marter "einfach so" zu!
Aus welcher Zeit stammen solche Riten und (un-) heilige Gesetze? Wo liegt der eigentliche Grund, das diese vielleicht unabdingbar notwendige Handlungen erforderlich machte? Inwieweit sind solche Mythen, Sagen und Überlieferungen unserer Altvorderen ernst und als wahrhaftig zu nehmen?
Diese sich anbietenden Probleme und Fragestellungen stellt der Sozialwissenschaftler und Vierter im Bunde der Autoreniniative, Dr.Walter Kiefl in seinem bedenkenswerten Beitrag "Überlegungen zur Systematisierung der Mythen" zur Diskussion.
Worin bestanden also die Motive für recht naheliegende genetische Eingriffe in Vorzeiten, warum mussten "auserwählte" Völker (nicht nur das Volk Israel) quasi in Quarantäne rund vierzig Jahre isoliert vom "Rest" der Menschheit umherwandern?
Nimmt man die vielgepriesene Evolutionstheorie des Charles Darwin kritisch unter die Lupe, fallen ja eine ganze Reihe von Ungereimtheiten ins Auge. Damit Tiere, wozu von der Biologie her auch der Mensch gehört, sich von einer angenommenen einfachen Existenz oder technisch gesehen "Ausführung", zum höher und weiterentwickelten Vertreter der Spezies entwickeln kann, bedarf es einiger recht deutlich erkennbarer Mutationen. Nach der geltenden aktualistischen Variante, nach der solche Schritte im Zuge kleiner Mutationen und Mutatiönchen vonstatten gegangen sein sollen, müssten sich eine ordentliche Variationsvielfalt von Zwischenstufen im Laufe der Entwicklung des Lebens auf der Erde getummelt haben. Nichts davon fand sich bislang.
Natürlich füllen sich seit Beginn der systematischen Anthrapologie die Asservatenschränke von Instituten und Museen mit fossilierten Überresten von Vor- und Frühmenschen, doch all dies sind vollentwickelte Typen. Nirgends findet sich ein bis dato fieberhaft gesuchtes Missing Link. Der Jetztzeitmensch scheint einfach "so" und plötzlich da gewesen zu sein. Selbst bei unseren tierischen "Verwandten" funktioniert diese Mutationstheorie nicht.
So schreibt beispielsweise der weltbekannte französische Zoologe Prof. Francois de Sarre in der Zeitschrift Omicron (3/98), das die bisher diskutierte These, das Leben wäre vom Fisch über das Amphibium und die Reptilien dem Wasser entstiegen, einer Revision bedürfe. Um von einem Fisch in kleinen Schritten zu einem Frosch zu mutieren, bedürfte es einer Vielzahl von Krümmungen der an ein Leben im Wasser perfekt konstruierten Flosse. Weder sei bei allem vorhandenen Fossilienreichtum jemals ein solches Wesen gefunden worden, noch sei ein solches überlebensfähig, so de Sarre weiter.
Der im südfranzösischen Nizza lebende Gelehrte zieht denn auch einen recht interessanten Schluß aus dieser anthropologischen Misere. Der Mensch sei dereinst, bereits lungenatmend dem Wasser entstiegen.
In recht ähnlicher Weise äußerte sich der amerikanische Anthropologe Prof A.D. Horn in seinem Buch "Götter gaben uns die Gene" (München 98). Auch dieser sieht gar in den Göttern, welche genetisch und morphologisch unsere Vorfahren seien, im Ursprung reptoide Wesen, was auch in den übersetzten Texten der Sumerer des amerikanischen Orientalisten Prof. Zecharija Sitchin zum Ausdruck käme. Diese hatten ja die sie erschaffenden Götter als zweibeinige Reptilien beschrieben.
Gerade zu den Publikationen dieser auf ihrem Gebiet führenden Gelehrten bringt "das Gottesgen" einige sehr interessante Ergänzungen, vor allem wenn es um die Definition der Berichte unserer Altvorderen, den bislang als märchenhaft und nichtssagenden Mythologien derselben geht.
Prof. Horn sieht ebenso wie Charlotte Halink die biblische Genesis als die tatsächliche Schilderung der Erschaffung des Menschen auf künstlich- genetischem Wege an, allerdings nicht als eine pure Nacherzählung der sumerischen Schöpfungsgeschichte, sondern als einen zweiten zu späterer Zeit erfolgten nochmaligen Akt der Menscherschaffung durch die Götter.
Ein derartiges Szenario würde tatsächlich den Gedanken einer regelrechten Menschenzüchtung, wie auch im Beitrag von Frau Strüber diskutiert, ausgesprochen nahelegen. Auch moderne Tierzüchter versuchen ja ständig ihr Zuchtprodukt zu optimieren, eine regelrechte Auslese zu treffen.
Dazu können natürlich mehrere Gründe, im Normalfall jedoch zwei in Frage kommen. Der eine denkbare Grund, um ins laufende Zuchtprogramm zu intervenieren, wäre bei professionellen Züchtern der Wunsch nach einer bestimmten verbesserten Ausprägung eines besonders gewünschten Merkmals. Sei es eher ästhetischer Art, oder bei Nutztieren eine erhöhte Fleisch- oder Milchleistung. Der zweite Grund, dann eher alarmierend, wären erkennbare Anzeichen einer sogenannten Auszucht. Bei genschädigenden Faktoren, wie ein durch fortgesetzte Inzucht zu klein werdender Genpool oder aber auch durch bei kleineren Genpools nicht seltenen Rückkreuzungen, droht fortschreitende Inkompatibilität der notwendigen dominanten Gene.
Rezessive, im Erbgut zwar vorhandene, aber nicht vererbungsfähige Gene drohen bei Überlagerung plötzlich dominant zu werden und zuvor unterdrückte Merkmale der jeweiligen Spezies wieder ins Feld zu führen. Was nun ein Tierzüchter im Sinne einer Effizienzsteigerung also um jeden Preis vermeiden muß, nämlich die "Urgene" der plötzlich rekordverdächtigen Milchkuh in den Folgegenerationen wieder zu erwecken, kann bei zuvor geschädigten Mutagenen jedoch bitter notwendig sein. Hier kann das Ziel bei der Auszucht krankhafter Gene nur sein, eben die geschädigten dominanten Gene gegen vielleicht noch intakte und somit gesunde quasi "auszutauschen".
Dann dreht sich die Medaille, um diese Zuchtabsicht kurz auf den prägnanten Nenner zu bringen. Was bislang dominant, also erbrelevant war, wird dann rezessiv und natürlich umgekehrt. Selbstverständlich wäre ein Züchter schlecht beraten, wenn er gleich bei den ersten Geburten der neuen Kreation, die ursprünglichen Genträger- natürlich inklusive den unerwünschten Erbmerkmalen- sogleich umbringen würde. Vor allem, folgt man den nach dem Mönch Gregor Mendel formulierten gleichnamigen Vererbungsgesetzen, erhält man noch nach mehreren Neugeburten sowohl "alte" als auch "neue" und sogar Mischgeburten. Wäre also nicht schlecht, die besonders reinen entsprechend zu markieren bzw. zu kennzeichnen!
Nun, so kommen wir der eigentlichen Brisanz der Diskussion über ein möglicherweise in jedem Menschen vorhandenes Gottesgen, wie in diesem Buch ausführlicher Weise diskutiert, ein sehr großes Stück näher. Die bisher in menschlichem Erbgut einzig nachweisbaren Mutagene, wovon es laut Darwin recht viele geben müsste, sind kerninduzierte Mutagene. In dem letzten Jahrhundert vor dem Beginn des dritten Jahrtausends machte die moderne Apokalypse Now im ukrainischen Kernkraftwerk von Tschernobyl mit einem gigantischen und vor allem radioaktiven Fanal, den Menschen ihre Grenzen im immer beliebter werdenden "Liebe Gott spielen" überdeutlich. Konnte man Spinat und sonstige Gemüsearten noch fleißig unterpflügen, tierische Mißgeburten zu Seife verkochen, kommt die menschlich tragische Seite der mutageninduzierten Genetik wohl erst nach und nach zum Tragen. Was vielleicht noch Jahrzehnte und Jahrhunderte später an kerninduzierten Mutagenen noch vorhanden sein mag, ahnt man derzeit kaum.
Das es in Ur und Vorzeiten regelrecht globale Tschernobyls gegeben haben mag, ist ja spätestens seit der gut fundierten Arbeit des Geologenehepaars Tollmann aus Wien, zur ernsthaften Diskussion zugelassen. Ob nun ein gigantischer Komet die Erde "heimsuchte" oder aber der von Prof.Zitchin propagierte 12.Planet Nibiru, bis hin zu Immanuel Velikowsky, welcher die Venus als Ex- Komet als Übeltäter namhaft machte, jedes dieser denkbaren Szenarien wäre für die Entstehung von Mutagenen, nicht nur bei menschlichen Lebewesen haftbar zu machen. Um unseren Globus, die alte Mutter Erde herum, drapieren sich die sogenannten Van Allen Strahlungsgürtel, dessen Magnetfeld alles Leben vor den harten kosmischen Strahlen schützt. Nur sehr geringe Mengen dieser harten kosmischen Strahlen trifft wirklich die Erdoberfläche. Ein solcher, von den Tollmanns als Sintflutkomet bezeichneter Impaktor von nahezu 200 Kilometern Durchmesser könnte hier wohl, wie in alten Überlieferungen berichtet, "das Untere zu Oberst kehren".
Zwar könnte ein solcher Einschlag die eigentliche Erdumdrehung, die zentrifugale Umlaufbahn und die Eigenrotation aufgrund der kinetischen Eigenenergie des Planeten kaum nennenswert verändern, doch eine Art Drehung, eine Polwende oder Polumkehr wäre durchaus vorstellbar. Stellt man sich den Erdmittelpunkt als eine Art Nabe vor, die auf der Erdoberfläche befindlichen Kontinente als eine mit der Eigenrotation sich drehende Schale, könnte sich dazwischen so etwas wie ein flüssiges oder auch energetisches Medium befinden. Man muß sich dies wie ein modernes Kugellager vorstellen, wobei alles wie geschmiert läuft, solange nicht jemand Sand ins "Getriebe"wirft. Dann kommt die Maschinerie zum Stehen, bei einem Automotor nennt man diesen Effekt schlicht und einfach "Kolbenfresser".
Stellt man sich dies beim "Motor Erde" vor, wobei man bei diesen Van Allen Strahlungsgürteln daran denken muß, das diese nicht überall gleich "dick" sind, wie bei einem Magnetfeld eben, kann man sich ein derartiges Tschernobyl aus dem Universum gut vorstellen. Lebewesen, auch Pflanzen, welche bisher an einen recht dicken "Schutzpanzer"adaptiert waren, rutschten gar plötzlich an eine dünne Stelle. Sie bekamen auf der Stelle eine bedeutend höhere Kontamination als zuvor von den harten Weltraumstrahlen.
Eine Katastrophe, wie sie vielleicht auch das Volk Israel in der Wüste live miterlebt hatte. Im Buche Josua wird ja berichtet, das die Sonne plötzlich stillstand und nicht untergehen wollte.