ESCHWEGER ERKLÄRUNG ZUR PALÄO- SETI- FORSCHUNG
von Nicolas Benzin
Die Paläo-SETI-Hypothese
In geschichtlichen, früh- und prä-historischen ebenso wie in erdgeschichtlichen Zeiten fanden Besuche
und/oder Kontakte und/oder Eingriffe (unmittelbarer oder mittelbarer Art) auf dem Planeten Erde
sowie anderer zu erforschender Bereiche des Sonnensystems durch intelligente extraterrestrische
Lebewesen (oder nach deren Plänen) bzw. Ihrer "Stellvertreter" (z.B. automatischer Roboter) von außerhalb
der Erde bzw. des Sonnensystems statt.
Definiert in: Scientific Ancient Skies 2 (1995), S. 4
hrsg. von der Ancient Astronaut Society
I.
Die Ziele der Paläo-SETI-Forschung
Ziel der Paläo-SETI-Forschung ist das Ergründen der historischen Wahrheit.
2. Die Forschung muß ergebnisoffen sein, auch wenn durch neue Ergebnisse alte Positionen aufgegeben
werden müssen.
3. Alle Forscherinnen und Forscher sollten offen für Erweiterungen oder die Modifizierung der Paläo-SETI-
Hypothese sein.
4. Die Arbeiten auf dem Gebiet der Paläo-SETI-Forschung sollten so gestaltet werden, daß die in ihnen ent-
haltene Beweisführung möglichst in vollem Umfang nachprüfbar ist.
5. Belege, die sich als falsch herausgestellt haben, sollten durch Veröffentlichung zeitnah aus der
Beweisführung herausgenommen und nicht stillschweigend fallengelassen werden.
6. Scheinbar sichere Erkenntnisse sollten immer wieder erneut auf ihre Richtigkeit geprüft werden.
7. Durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit sollten alle gesellschaftlichen Kreise über die Ziele, Methoden und
bisherigen Erkenntnisse der Paläo-SETI-Forschung informiert werden.
II.
Verhalten bei Meinungsverschiedenheiten
1. Bei Meinungsverschiedenheiten sollte zunächst Kontakt mit dem betreffenden Forscher, der betreffenden
Forscherin aufgenommen werden, um Unklarheiten oder mögliche Mißverständnisse zu beseitigen.
Ungerechtfertigte Kritik kann so vermieden werden.
2. Meinungsverschiedenheiten sollten zunächst intern ausgetragen werden. Voreilige Kritik in Form von
offenen Briefen, Leserbriefen, Fachartikeln und sonstigen Beiträgen sollte unterlassen werden.
3. Die Kritik sollte konstruktiv und sachbezogen sein und auf rationalen Argumenten beruhen,
persönliche Angriffe sind zu vermeiden.
4. Bei Veröffentlichungen, in denen direkt und nicht nur am Rande gegenteilige Auffassungen in bezug auf
Arbeiten eines Forschers, einer Forscherin vertreten werden, sollte diesen die entsprechende Textpassage
vor der Veröffentlichung mit der Aufforderung zur Stellungnahme zugeleitet werden. Dabei sollte den Be-
treffenden eine angemessene Frist zur Antwort eingeräumt werden.
5. Die Forscherinnen und Forscher sollten die Möglichkeit erhalten, ihre kritisierten Ausführungen
gegebenenfalls selbst zu korrigieren.
Auf irrationale Polemik anderer sollte sachlich reagiert werden, um sich nicht mit ihnen auf eine Stufe
zu stellen.
6. In der Paläo-SETI-Forschung sollte es keine festgelegte oder stillschweigend geduldete Lehrmeinung
geben. Die Ausführungen, Stellungnahmen, Rezensionen und etwaigen Gutachten stellen daher
ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Autorinnen und Autoren dar.
Je mehr Teilhypothesen und Belege in der Diskussion sind, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit,
daß die der historischen Wahrheit entsprechende sich darunter befindet.
III.
Verhalten bei Kritik durch Außenstehende
Eine sachliche, konstruktive Kritik fördert die Forschung und hilft, Fehler in der eigenen Argumentation zu
erkennen. Sie ist daher eine gute Prüfung für die eigenen Argumente und somit zu begrüßen.
2. Bei der Prüfung der kritisierten Ausführungen sollte man sich vom Bewußtsein der eigenen Fehlbarkeit
leiten lassen. Eigene Fehler sind zuzugeben und im weiteren zu vermeiden.
3. Irrationaler Kritik durch Außenstehende, insbesondere in den Medien, sollten die Vertreterinnen und
Vertreter der Paläo-SETI-Hypothese zeitnah und geschlossen entgegentreten.
Die Gegendarstellungen sollten dabei immer nur auf rationalen Argumenten beruhen.
IV.
Der Kontakt zur traditionellen Wissenschaft
Die Vertreterinnen und Vertreter der Paläo-SETI-Hypothese sollten den Kontakt zur traditionellen
Wissenschaft suchen.
2. Wir sind uns bewußt, daß unsere Ansichten nicht nur zum Teil, sondern in ihrer Gesamtheit falsch sein
könnten.
Wir fordern, daß die traditionelle Wissenschaft diese Möglichkeit für ihre Forschungsergebnisse
ebenfalls einräumt.
3. Durch gezielte Fragen an die Wissenschaft sollten Lücken im traditionellen Lehrgebäude aufgezeigt werden.
4. Die traditionelle Wissenschaft sollte nicht in eine Verteidigungshaltung gedrängt, sondern durch eine
rationale Diskussion mit den Zielen, Methoden und bisherigen Forschungsergebnissen der
Paläo-SETI-Forschung bekanntgemacht werden.
Bei einer ablehnenden Haltung sollten die Vertreter der traditionellen Wissenschaft gezielt nach den
Gründen für ihr Verhalten gefragt werden. Dies auch in der Öffentlichkeit.
5. Wissenschaftler sollten zu Veranstaltungen eingeladen werden, damit sie sich von der Seriosität der
Arbeiten der Paläo-SETI-Forscher und Forscherinnen überzeugen können.