Editorial Heft 31


Liebe Mitglieder, liebe Freunde, liebe Leser,

 

sicher wundern Sie sich, schon wieder eine Mitteilung der Giordano-Bruno-Gesellschaft in Händen zu halten. Der Grund dafür ist einfach: Quartalshefte gibt es in der Szene derzeitig genug und meistens flattern sie uns alle in recht kurzen Abständen – nahezu gleichzeitig - auf den Tisch. Zwischen den Erscheinungsweisen klafft dementsprechend ein Loch, das wir in Zukunft füllen möchten.

Obwohl wir ursprünglich eigentlich ebenfalls nur vier Mal im Jahr erscheinen wollten, haben wir uns deshalb dazu entschlossen, daß die Mitteilungen der Giordano-Bruno-Gesellschaft näher am Leser sein sollten. Um diese Leser-Nähe zu erreichen, müssen wir öfters erscheinen und so werden Sie in Zukunft alle vier Wochen die Mitteilungen der Giordano-Bruno-Gesellschaft erhalten. Außerdem können wir dadurch aktueller sein. Die zeitliche Umstellung hat allerdings bewirkt, daß wir einige angekündigte Artikel in dieser Auflage leider nicht berücksichtigen konnten. Diese werden aber mit Sicherheit in einer der nächsten Ausgaben erscheinen.

Da uns immer noch die Autoren fehlen haben wir uns entschlossen, den derzeitigen Umfang in der nächsten Zeit beizubehalten. Uns erscheint Qualität wichtiger als Quantität.

In dieser Ausgabe der Mitteilungen der Giordano-Bruno-Gesellschaft stehen diesmal Fragen im Vordergrund. Nicolas Benzin beschäftigt sich dabei mit dem kulturgeschichtlichen Faktor X und stellt sich die Frage "Wer wird vom Besucherphänomen betroffen?". Heinz Günther Birk, profunder Jesus-Kenner, geht der Frage nach: "Lebte Jesus in Indien?"; Dr. Horst Friedrich, engagierter Kritiker des wissenschaftlichen Establishment-Denkens, betrachtet sich im Rahmen des anderen Weltbildes die Esoterik und frägt sich "Wozu Esoterik?". Dieter Vogl beschäftigt sich schlußendlich mit der Frage, "warum die Präastronautik einen so schlechten Ruf hat" und will in seinem "Plädoyer für die Präastronautik" die etablierten und saturiert Wissenschaften zum Umdenken auffordern.

Uns von der Redaktion bleibt jetzt nur noch die Hoffnung, daß Ihnen die Änderungen zusagen und Sie eine gute Zeit mit der Lektüre unseres Blattes haben.

Herzlichst, Ihre Redaktion


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